Kontakt
 

Gemeinnütziger 

Frauenverein Bauma

c/o Karin Keeble

Nörgelbach 37

8493 Saland

Tel. 052 386 22 56

 


 
 
 

 

Seniorennachmittag im Gasthof „Tanne“ Bauma

Mittwoch, 12. Februar 2020 um 14.00 Uhr.

 

Bei leichtem Schneefall und bei 3 Grad+ versammelten sich gerademal 90 Personen im fasnächtlich dekorierten Tannensaal. Die Stubete im Februar mit Ueli Bodenmann ist sehr beliebt und hatte schon immer eine gute Stimmung. Doch diesmal merkte man, dass der schlimme Brand im Unteren Wolfsberg vom Montagmorgen 10. Februar die Baumer Senioren betroffen machte. Käthi Hasslinger vom Gemeinnützigen Frauenverein begrüsste die Anwesenden und wünschte allen einen schönen und gemütlichen Nachmittag mit dem bekannten Ueli Bodenmann. Sie gab bekannt, das heute die jeweilige Spende am Schluss der Stubete voll und ganz der Nothilfe Wolfsberg übergeben werde. Durch einen Brand haben sieben Menschen ihr Hab und Gut, ihr Obdach verloren. Sturmböen hatten das Feuer stark angefacht und der ganze Weiler zerstört.

Pfr. Burali trat auf die Bühne und begrüsste die Stubete Besucher. In passenden Versen

vermittelte er Hoffnung und Zuversicht:

Nun ist es im Jahreslauf wieder so weit, die Fasnacht im Dorfe hat ihre Zeit. Zwar geht es mir und auch anderen so, wir werden in diesem Jahr nicht so recht froh. Denken wir an die Familien, Tiere im Weiler. Doch wir konnten mit diesem Schicksalsbeben (aus Feuer und Wind) etwas Besonderes wieder erleben. So viele Leute haben gespendet und damit ein Zeichen der Liebe gesendet. Sieben Menschen haben alles verloren. Können wir alle, das müssen wir fragen, Fasnacht geniessen in diesen Tagen? Zu dieser Frage habe ich beklommen die Bibel ganz fest in die Hände genommen. Ich habe beim Lesen, ich sag ‘s unumwunden auf ganz viele Fragen die Antwort gefunden. Da steht geschrieben das Leben geht weiter zu allen Zeiten, ob schlimm oder heiter. Alles, so las ich, hat seine Zeit. Das Leben hält immer alles bereit. Freude und Tanz, auch Trauer und Tod, seliges Glück und bitterste Not. Wir müssen immer beides ertragen, vergessen dies oft in glücklichen Tagen. Nur eines bleibt immer gültig und recht, ob es uns gut geht oder schlecht. Wir kommen nicht weiter mit jammern und klagen. Wir müssen trotz allem den Neuanfang wagen. Nie darf die Freude gänzlich versiegen, in allen Ängsten, das Leben wird siegen. Das ist die Botschaft, der Glaube gibt Kraft, aus Hoffnung und Liebe wird alles geschafft. Lasst uns bei all diesen traurigen Sachen, auch nicht vergessen das Tanzen und Lachen. Drum will ich auch meine, diese Gedanken in Reimen erfassen. Grosser Applaus!

Mit Ueli’s Auftakt „als wot bruchsch uf de Wält das isch Liebi, kehrte wieder Fröhlichkeit ein und alle sangen kräftig mit. Es ist so schön auf dieser Welt zu sein, Bring mir Glück Schornsteinfeger bring mir Glück, natürlich durfte auch der Böhmische Traum nicht fehlen. Ein „Happy Birthday“ überraschte unser Berthi Schoch. Marina, Marina, dann eine Slowenische Polka, Rote Lippen, Junge fahr nie wieder hinaus und mehr aus Uelis Repertoire brachte die Leute in Stimmung. Das Duett von Lisbeth Keller und Ueli mit: „Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling“ bekam grossen Applaus, wie auch die Zugabe Que Sera, Sera, Whatever Will Be, (v. Doris Day)

Jetzt wurden wir wieder in der Pause mit einem feinen Bockwürstli und Brot verpflegt. Die Fasnachtschüechli zum Milchkaffee wurden vom Spendgut-Verein Bauma gespendet. Herzlichen Dank!

Mit alt bekannten Schlagern und zum Teil mit Eigenkompositionen von Ueli kam wieder Stimmung auf. Die beliebte Polonaise durch den Tannensaal fand auch wieder statt. Vom liebe Müeti, sisch Zahltag, zum Donau Walzer und anderen Walzern und Polkas die animierten zum Tanz. Freude herrschte auch für die 90 jährige Inge, sie tanzte mit. Bravo!

Schön war die Zeit mit Ueli Bodenmann, der bis viertel vor fünf den Seniorennachmittag mit seiner 50 jährigen Bühnenerfahrung bereicherte. Er erhielt ein grosser Applaus!

Käthi Hasslinger, bedankte sich bei Pfr. Burali, Ueli Bodenmann und all ihren freiwilligen Helferinnen vom Kath. und vom GFV Frauenverein für ihr Mitwirken. Sie wünschte allen eine gute Heimkehr und freut sich auf die nächste Stubete am Mittwoch, 11. März 2020.

 

Margrit Lang







Seniorennachmittag im Gasthof „Tanne“ Bauma

Mittwoch, 15. Januar 2020 um 14:00 Uhr

 

Ohne Kalender hätte man nicht gemerkt, dass es Mitte Januar wäre. Kein Schnee, kein Eis, bei blauem Himmel und Sonnenschein lud der GVF Bauma wieder zur beliebten Stubete ein.

Bei diesem schönen Wetter füllte sich der Tannensaal nicht ganz. Wir durften wieder an den mit Schneemännern schön gedeckten Tischen Platz nehmen. Trotzdem konnte Karin Keeble über 80 Personen mit ihren 8 Helferinnen begrüssen. Sie wünschte noch allen ein gutes neues Jahr. Mit einem Schmunzeln wünschte sie uns viel Spass mit dem Duo „Chrüsimüsi“,  mit dem Theaterstück: Schnupperwoche in der Altersresidenz Alpenrösli. Sonja Furrer, Begleiterin auf dem Akkordeon stellte kurz die beiden Frauen vor:

Jaqueline Litschi und Silvia Mettler sind seit vielen Jahren als Fachfrauen Gesundheit (FAGE) tätig und langjährige Freundinnen. Ihr gemeinsames Hobby ist Theaterspielen. Seit einigen Jahren sind sie unterwegs mit ihrem selbst geschriebenen Stück, dass sie uns jetzt vorführen werden. Viele Episoden in diesem Theater sind aus eigenen beruf-lichen und privaten Erfahrungen, die sie ins Theater integrieren. Das Theaterstück wird ergänzt mit neun bekannten Liedern, die von Sonja Mettler begleitet werden und zum Mitsingen animieren.

Da waren sie wieder beieinander die beiden Freundinnen in ihren alten Tagen. Schwelgten in Erinnerungen als alles noch funktionierte. Jede wohnte alleine, die Kinder hätten nie Zeit, alles wurde beschwerlich, die Kocherei die eine mit der Lupe, all die Beschwerden, alleine alles bewältigen müssen. Alleine der Anfang des Stückes brachte das ganze Publikum zum Lachen. Jaqueline und Silvia beschlossen kurzer Hand sich auf ein Inserat, das eine Schnupperwoche in der Altersresidenz Alpenrösli anbot anzumelden. Sie machten sich parat und zogen für eine Woche in das ganz genau geeignete Zimmer für sie beide. Haben wir gelacht bis alles so weit war. Und erst die Episoden, das neue Leben, das wieder erwachte Temperament, der Tanz mit dem Rolator, die neue Bekanntschaft mit dem reichen Bauer aus der Wellenau und die Schwärmerei vom Therapeut Udo in der Schnupperwoche, brachte die Leute im Tannensaal immer wieder zum Lachen. Wenn du lachst, lockerst du die Muskeln. Wenn du Tränen lachst badest du die Seele. (Petrus Ceelen) Das Duo Chrüsimüsi

brachte es auch fertig mit diesem Stück ein Muskeltraining für die 60+ Besucher zu veranstalten. Haben sie gewusst, für ein Lachen brauchen wir 43 Muskeln, für einen finsteren Blick 54. Lachen ist eine körperliche Übung von grossem Wert für die Gesundheit. (Aristoteles) War das ein lustiges Theater mit alt bekannten Liedern, immer passend zur richtigen Zeit, zum Mitsingen. Die beiden Freundinnen kamen auch zum Schluss, dass es in einer Altersresidenz gar nicht mal so übel sei. Jeden Tag sei etwas los, man wäre nie allein, und es werde einem nie mehr langweilig. Das Trio bekam ganz grossen Applaus! Wir konnten lachen über Episödeli, die uns vielleicht auch einmal erwischen oder bereits schon erwischt haben. Humor ist wenn man trotzdem lacht. Auf jeden Fall hat es  grossen Spass gemacht!

Das gab ein ganz grosser lachender Applaus für die drei Freundinnen!

In der Pause verwöhnten uns wieder acht freiwillige Helferinnen der beiden Frauen-vereine mit Kaffee und selbstgebackenem Rüeblicakes. Vielen Dank!

Pfr. Daniel Kunz kam auf die Bühne und meinte: „Wenn jetzt dann nur der neu erweiterte Böndler nicht schon wieder zu klein werde, nach diesem Theater.“ Er musste auch viel lachen. Die Lacher hat Gott lieb. Er erzählte interessante Ereignisse die immer am 15. Januar passiert sind. Im 1885 gelang es dem US Amerikaner Wilson Bentley eine Schneeflocke zu fotografieren. Ein Wunder der Natur, mit 6 Strahlen, keine exakt gleich wie die andere. Freuen wir uns drauf wenn es schneit bei uns. Aufmerksam hörten alle zu wie er von Interessanten Ereignissen berichtete, wie die Einweihung im 1972 der Assuan Staumauer in Ägypten und vieles mehr. Er hatte die Begegnung mit den Christen in diesem Land mindestens so spannend gefunden wie die Pyramiden, Königsgräber oder Tempel.

Er fand es auch merkwürdig, das bei uns wo Freiheit, Frieden und Ordnung herrscht immer weniger Leute sich für den christlichen Glauben interessieren. In Ländern, die unter Druck stehen, nehmen die Christen grösste Opfer auf sich, um mit anderen Gottesdienste zu feiern. Mit dem schönen Gebet: Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, - so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr; beendete er die Januarstubete. Er bedankte sich beim immer fleissigen Frauenvereinteam für Ihren freiwilligen Einsatz an den Stubeten und das ganze Jahr. Dem Theater Trio dankte er für die gelungene Vor-führung und wünschte allen eine gesegnete Zeit. Er bekam grossen Applaus! Karin Keeble vom GFV bedankte sich ebenfalls bei Jaqueline Litschi, Silvia Mettler

und Sonja Furrer für das tolle Theater, Pfr. Daniel Kunz für Interessantes, das immer am 15. Januar geschah, ihren freiwilligen Helferinnen für ihren spontanen Einsatz. Sie wünschte eine gute Heimkehr und freue sich auf ein Wiedersehn an der nächsten Stubete am Mittwoch, 12. Februar 2020. Wir auch!

 

Margrit Lang









Seniorennachmittag im Gasthof „Tanne“ Bauma

Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 14:00 Uhr

 

Ein leuchtender Christbaum und eine schöne weihnächtliche Tischdekoration lud wieder ein zur traditionellen Weihnachtstubete vom Gemeinnützigen Frauenverein. Käthi Hasslinger begrüsste die 99 Anwesenden und wünschte einen schönen Nach-mittag, diesmal mit der Gottesdienst-Band. Eingestimmt wurden wir mit dem Trio Heidi Hiestand und ihren beiden Töchtern am Keyboard, Cello und Geige. Wir kamen in den Genuss vom: Reigen Seliger Geister v. Ch. W. Luck, Adagio und Arioso von Sebastian Bach. Nach dem Applaus kam die Gottesdienst Band auf die Bühne. Esther Honegger lud gleich alle Anwesenden zum mitsingen ein. Begleitet wurden wir mit einer Bassgitarre (Ursi Mischler), Keyboard (Susanne Kleeb) Gitarre ( Ueli Winterhalter), Cajon (Karin Inauen). Das Duo Esther und Thoma Rüegg sangen mit ihren schönen Stimmen jeweils die ersten Strophen vor. Mit dem englischen „GoTell it on the Mountain“ und „Leise rieselt der Schnee“, gefolgt vom „Oh du fröhliche“ und dem „Das isch de Stern vo Bethlehem“,kam bereits eine weihnächtliche Stimmung auf. Jetzt begrüsste uns Pfr. Willi Honegger und las uns die Weihnachtsgeschichte von der „ Husierer Grit“ vor. Alle hörten gespannt zu. Grit war alt, lebte allein in einen alten Haus, niemand wusste etwas von ihr. Sie war menschenscheu, lag mit vielen Leuten im Streit und auch die Kinder mochte sie nicht. Sie musste auch immer hören: „Husierer Grit lauft immer gschwind, chunt nöd wit.“ Plötzlich wurde sie nicht mehr gesehn. In der Adventszeit plagte sie dann ein Husten. Es ging ihr nicht mehr gut. Sie überraschte die Lehrerin der Kinder mit einem Besuch am Adventsabend. Sie hatte einfach das Bedürfnis Ihre traurige Lebensgeschichte der Lehrerin mitzuteilen. Mit leuchtenden Augen erzählte sie von ihrer glücklichen Ehe und ihren zwei Buben. Dann wurde es wieder finster um ihr Gesicht. Ein Knabe ist gestorben, der zweite verschwunden und nie mehr aufgetaucht. Und dann starb auch noch ihr geliebter Mann. Von da an hasste sie Kinder, glaubte sie müsse andern Leuten das Glück zer-stören. So seltsam kann das Leben sein und dabei Leute verändern. Mit der Bitte, den Kindern diese bittere Lebensgeschichte zu erzählen verabschiedete sich die Husierer Grit. Die Lehrerin dachte nach: Sie überraschte mit ihren Schülern am Heiligen Abend die todkranke Grit. Mit brennenden Kerzen sangen sie ihr schöne Weihnachtslieder und sagten Gedichte auf. Sie freute sich und sang auch mit beim „ Stille Nacht“. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist sie gestorben mit einem sanften Lächeln. Schikslsschläge können Menschen prägen, man darf aber auch reden über das Geschehene. Nach dem Gebet wünschte er Allen eine friedvolle Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr. Applaus für Willi Honegger!

Jetzt sorgten wieder 8 freiwillige Helferinnen des GFV und des Kath. Frauenvereins für eine feine Zwischenmahlzeit: Heisser Fleischkäse mit Kartoffelsalat wurde uns serviert. Auch ein Milchkaffee konnte man geniessen mit Schöggeli von der Tischdeko. Herzlichen Dank!

Nach dem schönen Duett von Esther und Thomas Rüegg, beendeten wir die wieder schöne Weihnachtsstubete mit dem Kanon „Dona Nobis Bazem“.

Käthi Hasslinger bedankte sich bei Pfr. Willi Honegger, dem Trio Hiestand, der Gottesdienst Band, Georg Eschle für die schönen, geschnitzten Holzsterne, Jsabella Schoch für das schöne Christbäumli mit Spruch und natürlich allen freiwilligen Helferinnen der beiden FV. Sie wünschte allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Danke für den schönen Nachmittag im Advent!

Margrit Lang









Altersstubete im Gasthof „ Tanne“ Bauma

Mittwoch, 13. November 2019 um 14:00 Uhr

 

Bei schönstem Herbstwetter wurde die erste Alterstubete durchgeführt vom Gemein-

nützigen Frauenverein Bauma. Die Vize-Präsidentin Karin Keeble konnte 87 Besucher/Innen willkommen heissen, die wieder an den schön dekorierten Tischen

Platz genommen hatten. Sie wünschte uns mit dem Alphirt aus Leidenschaft viel

Spass diesen Nachmittag. Susanne Burkhalter spielte mit ihrem Alphorn die passenden Klänge. Wir hatten eine grosse Leinwand vor uns mit dem Titel: Das gaat doch uf kei Chuehuut. Herr Reto Weber aus Horgen hat sein interessantes Älpler-leben dokumentiert und uns mit sehr eindrucksvollen Bildern weitergegeben. Er gab mit 51 Jahren seinen Job in Zürich auf und wurde Älpler aus Leidenschaft. Die Liebe zur Natur und zum Vieh, keine Milchkühe, hielten ihn auf Trab über Jahre. Er erzählte vom Hirten auf verschiedenen Hochalpen über 2000m über Meer. Vom Zune für das Vieh, dass es sichere Weiden hatte und dass das Wasser manchmal zum Problem wurde. Wau, da zeigte er wunderbare Bilder bei schönstem Wetter und gleich auch die andere Seite bei Nebel, Regen oder Schnee. Sein treuer Begleiter war sein Hund Zoro, der war immer dabei. Das es nicht immer leicht war ganz allein Hirt zu sein, sich selber überlassen bei Schneefall sogar im Sommer und wenn ein Tier sich verletzte, das haben auch wir verstanden. Zum Glück hatte er eine Frau die ab und zu, seine Leidenschaft zum Hirten teilte. Der Match um die Weidebrunnen und um die Hütten gehören eben auch dazu bei Regentagen. Ja, wie kommt den das ganze Pagagie zur Alp, das man benötigt zum Leben? Natürlich mit dem Heli wird die ca. 800 kg

Fracht zur Hütte geflogen. Ansonsten verbleibt ein Fussmarsch von über 2 Std. zum nächsten Dorf. Schaff dir Ziegen an, dann wird es dir nicht langweilig. Jedes Jahr eine

Kuh namens Joosli, die dich mit Milch versorgt. Eine Alphütte mit 24m2 trockene Unterkunft um alles zu platzieren zum Beispiel an Regentagen, da kann dann ein einziges Öfeli schon helfen, solche Situationen auszuhalten. Liebe zur Natur, Freiheit und Verantwortung passen zu unserem Redner Reto Weber, der uns vom Älplerleben von Arosa, Heinzenberg, Pragelpass, Glaspass und mehr das Älplerleben näher brachte. Bewundernswert! Ganz grosser Applaus!

In der Pause wurden wir mit einem Kaffee und einem feinen langen Mohrenkopf mit dem passenden Älplersujet verwöhnt von 8 freiwilligen Helferinnen von beiden Frauenvereinenvereinen. Vielen Dank!

Pfr. Burali verlas den Alpsegen vom Schwyzerland den (Abendgebetruf) der ganz genau passte zu diesem bewundernswerten Älplerleben.

Wieso hält sich dieser Brauch? Wieso ist den Landwirten dieses Ritual auf den Alpen nach wie vor wichtig? Heutzutage, in dieser säkularen Zeit?

Vor der Gebirgsnatur mit all ihren Gewalten konnten sich die Menschen nicht schützen. Also soll Gott für diesen Schutz sorgen – Alpsegen, Alpkreuze, Kapellen, Wetterläuten. Er denke, durch ihr Leben und Arbeiten in der Natur und mit der Natur sind die Menschen der Schöpfung, dem Werk Gottes, besonders nahe. Sie spüren die Nähe Gottes, seine Kraft. Es ist nicht nur Angst vor einem Unglück. Die Älpler empfinden auch Ehrfurcht vor der Schöpfung und dieser Ehrfurcht verleihen sie Ausdruck.

Karin Keeble verdankt Reto Weber den interessanten Vortrag, Pfr. Burali für seine passenden Impulse zum Älplerleben, Susanne Burkhalte für die schönen Alp-hornklänge und allen freiwilligen Helferinnen. Sie wünschte Allen eine gute Heimkehr und freut sich auf die nächste Stubete am Mittwoch: 11.Dezember 2019

 

Margrit Lang